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2002 wurde die Manufaktur von 2 Exilkambodschanern gegründet, die während des Terrorregimes der roten Khmer nach Neuseeland geflüchtet sind, um dort u.a. Textildesign zu studieren und hiernach an Universitäten in Neuseeland und Australien zu lehren.

Allein der Gedanke ihrem Land zu helfen veranlasste Sie, nach Kambodscha zurückzukehren und die Manufaktur aufzubauen. Wir sind stolz, neben dem bisherigen Vermarktungsgebieten in den USA und Neuseeland, diese wundervollen Produkte in Österreich einzuführen.

Zurzeit beschäftigt BeadBag ca. 100 körperbehinderte Menschen in einer hochqualifizierten Manufaktur in Kambodscha. Dieses Projekt wurde in 2004 von der UNESCO für herausragende handwerkliche Qualität ausgezeichnet.

Die Produktion erfolgt unter strenger Kontrolle der Worldwide Fair Trade Federation (WFTO).

Neben Angola und Afghanistan gehört Kambodscha zu den Ländern mit den meisten Landminen. Drei internationale Organisationen bilden lokale Minen­räumer aus und geben der Landbevölkerung Sicherheitshinweise.

Mehr als 1,8 Millionen nicht-explodierte Landminen konnten seit dem Ende des Bürgerkriegs kontrolliert gesprengt werden. Angesichts von geschätzten vier bis sechs Millionen weiteren Minen wird das Problem erst in mehreren Generationen gelöst sein.

Jeden Monat explodieren mindestens 60 Minen. Sie treffen vor allem die Zivilbevölkerung, jedes dritte Opfer ist ein Kind. Kambodscha hat die meisten Minenamputierten der Welt: Etwa 35.000 Menschen haben durch Unfälle bereits Füße, Beine oder Arme verloren. Noch am 17. November 2010 wurden bei der Explosion einer Panzermine 14 Menschen getötet.

Fast die Hälfte aller kambodschanischen Dörfer ist von dem verseuchten Minenland betroffen. Jährlich werden über 800 Menschen durch Landminen und Blindgänger getötet.

Obwohl weder verlässliche Daten noch einheitliche Berichtstrends vorliegen, dürften in Kambodscha wohl noch rund ein Drittel bis ein Viertel der Bevölkerung von extremer Armut betroffen sein. Preise für Grundnahrungsmittel sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wodurch durchschnittlich rund zwölf Prozent aller Haushalte Probleme mit der Lebensmittelversorgung haben.

Keins der Landminenopfer hätte also eine Chance, ihre Familien zu ernähren oder unterstützen, wenn es nicht Manufakturen gäbe wie die in der Beadbags Crispy gerfertigt wird, die diesen Menschen Beschäftigung und vor allem eine hochqualifizierte Ausbildung geben. Gerade den betroffenen Kindern bietet BeadBag durch sein Engagement eine langfristige Zukunftsperspektive des Überlebens.

   
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